Bessarabiendeutscher Verein e.V.

Information zum Buch

zur 2. Auflage   neu!

1. Auflage:

"Sonnrosen und Piker" - Bessarabiendeutsche erzählen
von Elvire Bisle-Fandrich

 

Das Buch "Sonnrosen und Piker" enthält Geschichten von Landsleuten
aus vielen Dörfern Bessarabiens.

Die Zeitzeugen, geboren in der Zeit zwischen 1898 und 1952, schildern beglückende und
schmerzende Ereignisse aus ihren Leben in Bessarabien, berichten über ihre Umsiedlung
nach Deutschland (1940), das Lagerleben im Reich und die Ansiedlung im Osten,
reden über Krieg und Gefangenschaft, beschreiben Flucht und Vertreibung und ihren
Neuanfang nach 1945.

213 Fotos und zwei Karten belegen die Erzählungen dieses Buches,
das in Text und Bild ein Stück der Bessarabiendeutschen dokumentiert.

Die Karte im hinteren Buchdeckel zeigt die Wege unserer Landsleute,
die sie gehen mussten, bevor die meisten in der Nachkriegszeit in Deutschland auf Dauer
sesshaft wurden und ihre Kinder wieder eine Heimat fanden.

Statt "Sonnenblumen" sagten wir zu Haus "Sonnrosen" und mit "Piker" bezeichneten
wir alles, was pikte, was weh tat, wie z.B. die Berührung mit Weidenpikern,
die auf dem Titelfoto abgebildet sind, oder mit Arbusenpikern, welche die Schwaben
"Schuhnägel" nannten, die höllische Schmerzen hervorriefen, wenn sich jemand einen
solchen "Schuhnagel" in den Fuß getreten hatte.

"Sonnrosen und Piker" bedeutet soviel wie "Licht und Schatten": Heitere und schmerzende
Geschichten wechseln einander ab, wecken für die Älteren Erinnerungen aus vergangenen
Tagen, informieren die Jüngeren über unsere Kultur und unsere Geschichte.


2. Auflage

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