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Übersicht über die Inhaltsverzeichnisse der Jahrbücher der Dobrudschadeutschen von 1956 - 1977


: Geschichte und Landeskunde

Die Deutschen aus Bessarabien
Artikelnummer: 1260
Autor: Baumann, Arnulf

5.00 €

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Information zum Buch

Fangen wir mit einer Binsenweisheit an: Die Zahl derer, die Bessarabien noch aus eigenem
Erleben kennen, schmilzt dahin. Zunehmend sind die nachwachsenden Generationen -
auch außenstehende Interessierte - darauf angewiesen, sich ihr Wissen über Bessarabien
aus Veröffentlichungen zu beschaffen. Dazu empfiehlt es sich, das "Mitteilungsblatt"
regelmäßig zu lesen. Wer tiefer eindringen möchte, findet eine reichhaltige und wertvolle Quelle in der Fülle des heimatkundlichen bessarabischen Schrifttums. Diese Lektüre
ist sehr zu empfehlen - ist aber zeitaufwändig, bisweilen auch kostenträchtig.

Da hatte man sich schon seit längerem eine überschaubare, kompakte und doch informative Darstellung gewünscht, mit deren Hilfe man sich schnell, fundiert und umfassend orientieren kann. Die gibt es nun. Zu reden ist von

Arnulf Baumann:
Die Deutschen aus Bessarabien

Eigenverlag des Hilfskomitees de ev.-luth. Kirche aus Bessarabien e.V. Hannover 2000
32 Seiten
(siehe auch Bestell-Liste)

Vielleicht fragt sich mancher, was man auf so knappem Umfang vermitteln kann. Er besorge
sich das Büchlein und lasse sich überraschen. Von der Geschichte der Landschaft, über die
Anfänge der deutschen Siedlungen, die schweren Kolonistenjahre, das Leben der Deutschen
in Bessarabien im 19. und 20. Jahrhundert bis hin zur Umsiedlung und weiter über die Kriegs-
und Nachkriegsjahre, den Neuanfang und schließlich bis zu den neuen Kontakten zu
Bessarabien in jüngster Zeit spannt sich der Bogen dieser Darstellung.
Erstaunlich die Fülle der angesprochenen Themenbereiche. Sie können in dieser
Besprechung nicht alle aufgeführt werden. Das ist aber ganz gut so, denn damit bleibt dem
Leser das Vergnügen erhalten, selbst Entdeckungen in dem Büchlein zu machen.
Auf engem Raum möglichst viele Informationen unterzubringen, verleitet manchen Autor dazu,
unverdauliche Sätze zu bilden, in die er alles stopft, was er weiß, ohne an den Leser zu
denken, dem die Lektüre ja eigentlich helfen soll. Hervorragend, dass A. Baumann sich dieser
Gefahr bewusst gewesen ist. Er ist ihr nicht erlegen. Die Schrift bietet viel, aber eben nicht
ein Sammelsurium von vielem. Besonders eindrucksvoll waren für mich die klare Konzeption
und Gliederung des Textes, das gedanklich wohlgelungene Herausarbeiten von Strukturen und
Gesetzmäßigkeiten des Lebens der Volksgruppe. Manches Detail erscheint einem nach dem
Lesen dieser Seiten in ganz neuem Licht, ein wohltuender Lernprozess.
Die Schrift erfreut auch durch ihre anspruchsvolle, stets klare und gefällige Sprache, die die
Lektüre zu einem ästhetischen Genuss macht. Dazu tragen auch die zahlreichen illustrativen
und informativen Fotos bei, die erstaunlicher Weise auch noch Platz gefunden haben.
Eine Zeittafel, Angaben über Hilfskomitee und Landsmannschaft,
Haus der Bessarabiendeutschen und das Alexander-Stift samt Daten und Anschriften,
nach denen man sonst oft lange sucht, beschließen den kleinen Band. So ist er auch noch
ein kleines Nachschlagewerk geworden.
Sehr empfehlenswert!
Gerd Hommel

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