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Übersicht über die Inhaltsverzeichnisse der Jahrbücher der Dobrudschadeutschen von 1956 - 1977


: Neuerscheinungen

Die "Rückführung" der Volksdeutschen
Artikelnummer: 1540
Autor: Heinz Fiess

21.90 €

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Zwei der vielen Rückmeldungen zu diesem Buch vom Mai 2017:

Christian Michler aus der Enkel-Generation im Zusammenhang mit einer Anfrage in einer Mail im November 2016:
Und noch einmal vielen Dank für Ihr Buch. Es ist für einen Bessarabien-Nachfahre wie mich eine sehr wertvolle Arbeit. Ich wünschte, meine Generation würde viel mehr diesen Teil unserer deutschen Geschichte so klar vor Augen haben.

Gertrud Effinger:
Lieber Herr Fieß, mit großem Interesse habe ich Ihr Buch gelesen. Ich bin sehr beeindruckt, fühle mich aufgeklärt und auch aufgewühlt von unserem Schicksal. Viele Erinnerungen kommen  hoch. Nun liest es mein Mann (Schwabe), später meine Kinder. Viele Grüße von Gertrud Effinger.

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Zum Inhalt und Autor:

Ende 1939, gleich nach Kriegsbeginn, und besonders im Jahr 1940 kam es in Europa aufgrund der Pläne Hitlers und Himmlers zu einer riesigen, straff organisierten "Völkerwanderung".
Um den NS-Traum von einem Großdeutschen Reich mit 200 Millionen Deutschen verwirklichen zu können, wurden zur "Germanisierung des Ostens" Hunderttausende von "Volksdeutschen" aus verschiedenen Gebieten Europas mit der Aktion "Heim ins Reich" umgesiedelt und vor allem im eroberten Polen wieder angesiedelt.
Mit diesem für so viele Menschen schicksalhaften Kapitel in der deutschen Geschichte setzt sich der Autor Heinz Fieß auseinander, der selbst 1941 in einem Umsiedlungslager im damaligen Gau Sudetenland geboren wurde und seit 1946 in Württemberg lebt. Der studierte Diplompädagoge war viele Jahre als Realschulrektor tätig. Er engagiert sich seit langer Zeit im Bessarabiendeutschen Verein e.V. und ist dort Mitglied in der Historischen Kommission.

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Auszug aus einer der Rezensionen zu diesem Buch:

MANFRED BOLTE M.A.

Das im Selbstverlag erschienene Buch mit einem Umfang von 232 Seiten, 101 Abbildungen, davon 16 farbigen Bildern und 256 Fußnoten ist derzeit eine höchst bemerkenswerte bessarabische Fachliteratur-Neuerscheinung aus dem Jahr 2015. Heinz Fieß kann für sich in Anspruch nehmen, dass er neben den bisherigen bekannten bessarabischen Standardwerken ein weiteres hinzugefügt hat. Es ist ihm gelungen, eine Lücke zu schließen, die die unmittelbare Umsiedlungs- und Fluchtsituation der Bessarabiendeutschen nicht nur als wissenschaftlich geleiteten Diskurs in Form einer Dissertation (so z.B. Jachomowski) vorgelegt hat, sondern der zusätzliche besondere Wert dieses Buches liegt in der Verwendung der über 100 Bilder und farbigen Dokumenten, die ihrerseits ganz andere optische, gedankliche und assoziative Vorstellungen von Migrationsbeschreibung und Erfahrung für die Bessarabiendeutschen eröffnen. Wenn „Migration“ mit einer politisch motivierten Wanderbewegung übersetzt wird, der die Absicht innewohnt, sozioökonomische und machtpolitische Bedingungen durch aktive Handlungsweisen z.B. durch Ortswechsel zu verbessern, dann lässt sich diese anfängliche „Heim-ins-Reich“ Bewegung, die später in Flucht umgeschlagen ist, auch entsprechend fassen.

Der Autor hat bereits im Titel seines Buches Anführungsstriche verwendet für den Begriff „Rückführung“. Es gibt nicht viele Titel auf dem Buchmarkt, die Anführungszeichen (signum citationis) im Titel führen. Schon im Titel zeigt sich aber die Tragweite seines „dialektischen Diskurses“ bei der Beschreibung der bessarabischen Umsiedlung. Deutet man nun diese in Anführungszeichen gesetzte Metaphorik aus, dann zeigt sich einerseits der bereitwillige „instrumentalisierte Volksverwertungszusammenhang der Nazis“, der andererseits sehr stark im Widerspruch zu den gelebten und praktizierten nationalsozialistischen Glaubensbekenntnissen der bessarabischen Erneuerungsbewegung stand. Das Umsiedlungsprojekt „Heim ins Reich“ ist propagandistisch vorbereitet und entsprechend tief in die Seelen der Umsiedler verankert worden, immer im Kontext von „Pflicht“ und „Gehorsam“ oder „Frömmigkeit“ und „Tüchtigkeit“. Die Umsiedler glaubten an das „Gute“ der Nazis - ein tragisch historischer Irrtum. Der Beweis wird durch das sehr anschauliche und ergreifende Buch von Heinz Fieß geführt.

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Heinz Fieß, Die „Rückführung“ der Volksdeutschen am Beispiel der Bessarabiendeutschen, Umsiedlung 1940, Aufenthalt in den Lagern und Ansiedlung in Polen, 232 Seiten. Zweite Auflage 2016, mit Vorwort von Bundespräsident a.D. Horst Köhler.
ISBN 978-3-00-050915-5

 

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