Biografie
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Alexander Schaible

* 18. Januar 1878,
Klöstitz (6)
† 23. Dezember 1919,
(geschätzt) vermutl. in Odessa (7) Dort war zu diesem Datum die Beerdigung.

Familie

Eltern: Jakob Schaible (Gebietsschreiber in Klöstitz; 1855 – 1924)

Anna Schaible geb. Bohlender

Trauung d. Eltern: 03.07.1877 (6)

Nicht verheiratet

 Alexander Schaible
Alexander Schaible

Das genaue Sterbedatum ist unbekannt. Hier angegeben ist das Datum der Beerdigung

Sonstiges

Sein Urgroßvater Johann Georg Schaible (geb. 1808) wanderte 1817 als Kind mit seinen Eltern und Geschwistern von Grömbach/Simmersfeld im Schwarzwald mit dem Ziel „Caucasien“ aus. Ursprünglich stammen die Schaibles aus Aichhalden und lassen sich dort bis ins 16. Jahrhundert nachweisen.1

1885 besuchte sein Vater Jakob Schaible die Verwandten in Aichhalden. Zwischen dem etwa gleichaltrigen Georg Friedrich Schaible in Aichhalden und Alexander Schaible bestand danach ein Briefwechsel.3,7

Denkwürdigkeiten

Der aus dem Bauernstand stammende Bessarabiendeutsche Alexander Schaible stieg im zaristischen Russland zum Generalmajor der russischen Armee auf. Er wurde während des Ersten Weltkriegs mehrfach mit Orden ausgezeichnet, während die Stimmung gegen die deutschstämmige Bevölkerung in Russland äußerst angespannt war, ihre Deportation teilweise durchgeführt wurde und auch für die Bessarabiendeutschen erfolgen sollte.

Literatur

Literatur:

  1. Albert Eisenbeiß: Familien- und Sippenbuch Hoffnungstal/Bessarabien. Waiblingen, 1996.
  2. Ernst Höger: Heimatbuch Borodino und Friedrichsfeld. Lahr, 1982.
  3. Gerhard Kleinschmidt: Alexander Jakovlewitsch Schaible (18.8.1878 bis 23.12.1919). In: Heimatkalender/Jahrbuch der Deutschen aus Bessarabien, 2019, S. 62-67.
  4. Arnold Mammel: Klöstitz – Das Bild der Heimat. Beiträge zur Geschichte der Kolonie Klöstitz in Bessarabien. Stuttgart, 2000.
  5. Gottlieb Mammel: General Alexander Schaible, ein Kolonistensohn. In: Heimatkalender/Jahrbuch der Deutschen aus Bessarabien, 1964, S. 46-47.
  6. Klöstitzer Familienbuch 1881-1900

"Leipzig, Amt Leipzig, Saxony, German Empire Aufzeichnungen," Aufnahmen,

FamilySearch (https://www.familysearch.org/a...?

view=explore : 22. Nov. 2024), Aufnahme 8 von 404; .

https://www.familysearch.org/a...

Ereignisse

18.01.1878
Geburt in Klöstitz, 1. von 11 Kindern (6)
Volksschule in Klöstitz u. russische Realschule in Kischinew, Abitur
22.09.1898
Beginn militärischer Ausbildung an der Militärschule in Kiew als Junker
13.10.1898
Erlaubnis außerhalb des Marschplatzes die Brille zu tragen
02.09.1899
Beförderung zum Unteroffizier u. Abteilungskommandeur
22.12.1899
Beförderung zum Unter-Portupeijunker
09.08.1900
Unterleutnant, ab 17.8. im 2. Infanterie-Regiment
04.10.1904
Aufnahme in der Akademie des Generalstabes nach bestandener Prüfung
01.11.1904
Beförderung zum Oberleutnant
07.05.1907
Beförderung zum Stabskapitän
09.05.1907
Aufnahme in den Generalstab, Ende der Akademie
30.10.1907
Abkommandiert zum 6. Tavritschesky Infanterie-Regiment, Übernahme des Kommandos der 7. Kompanie
28.11.1909
Ernennung zum Oberadjutant des Stabes der 8. Ostsibirischen Schützen-Division, Abkommandierung zum Generalstab
06.12.1909
Ernennung zum Kapitän
12.11.1913
Ernennung zum Oberstadjutant des Stabs des Irkutsk Militärbezirks
22.03.1914
Ernennung zum Oberstadjutant der Mobilisierungsabteilung
21.05.1915
Ernennung zum Oberhaupt des Stabes der 60. Infanteriedivision
06.12.1915
Ernennung zum Oberst des Generalstabs
15.08.1916
Beförderung zum Starschina (Vorsteher, Obmann)
22.02.1917
Oberkommandierender des 315. Gluchovsky-Infanterie-Regimentes