Das genaue Sterbedatum ist unbekannt. Hier angegeben ist das Datum der Beerdigung
Sonstiges
Sein Urgroßvater Johann Georg Schaible (geb. 1808) wanderte 1817 als Kind mit seinen Eltern und Geschwistern von Grömbach/Simmersfeld im Schwarzwald mit dem Ziel „Caucasien“ aus. Ursprünglich stammen die Schaibles aus Aichhalden und lassen sich dort bis ins 16. Jahrhundert nachweisen.1
1885 besuchte sein Vater Jakob Schaible die Verwandten in Aichhalden. Zwischen dem etwa gleichaltrigen Georg Friedrich Schaible in Aichhalden und Alexander Schaible bestand danach ein Briefwechsel.3,7
Denkwürdigkeiten
Der aus dem Bauernstand stammende Bessarabiendeutsche Alexander Schaible stieg im zaristischen Russland zum Generalmajor der russischen Armee auf. Er wurde während des Ersten Weltkriegs mehrfach mit Orden ausgezeichnet, während die Stimmung gegen die deutschstämmige Bevölkerung in Russland äußerst angespannt war, ihre Deportation teilweise durchgeführt wurde und auch für die Bessarabiendeutschen erfolgen sollte.
Literatur
Literatur:
- Albert Eisenbeiß: Familien- und Sippenbuch Hoffnungstal/Bessarabien. Waiblingen, 1996.
- Ernst Höger: Heimatbuch Borodino und Friedrichsfeld. Lahr, 1982.
- Gerhard Kleinschmidt: Alexander Jakovlewitsch Schaible (18.8.1878 bis 23.12.1919). In: Heimatkalender/Jahrbuch der Deutschen aus Bessarabien, 2019, S. 62-67.
- Arnold Mammel: Klöstitz – Das Bild der Heimat. Beiträge zur Geschichte der Kolonie Klöstitz in Bessarabien. Stuttgart, 2000.
- Gottlieb Mammel: General Alexander Schaible, ein Kolonistensohn. In: Heimatkalender/Jahrbuch der Deutschen aus Bessarabien, 1964, S. 46-47.
- Klöstitzer Familienbuch 1881-1900
"Leipzig, Amt Leipzig, Saxony, German Empire Aufzeichnungen," Aufnahmen,
FamilySearch (https://www.familysearch.org/a...?
view=explore : 22. Nov. 2024), Aufnahme 8 von 404; .