Biografie
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Artur Kräenbring

Lehrer
* 16. April 1908,
Tarutino, Bessarabien
† 2. Februar 1993,
Hankensbüttel (Gifhorn)

Familie

6. Kind der Familie

Eltern: Karl Kräenbring (Lehrer)

1935 Heirat mit Florentine geb. Brost (+ 1973, 61 Jahre alt)

2 Kinder

 Artur Kräenbring
Artur Kräenbring

Sonstiges

Anmerkung: Der Jugendverein „Freundschaft“ hatte eine Theatergruppe, eine Trachtentanzgruppe, veranstaltete sportliche Aktivitäten und Vorträge (z.B. von Dr. Karl Stumpp, Dr. Jakob Fuchs, Albert Pippus, Pastor Konstantin Neumann, Prof. Herbert Koch, Karl Kräenbring etc.).

Literatur

Literatur:

Arnulf Baumann: Artur Kräenbring – der Bundesgeschäftsführer. In Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der ev.-luth. Kirche und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarabien (8), 38. Jg., Hannover, 1983.

Elvire Bisle-Fandrich u. Hellmuth H. Bisle: Tarutino – Zentrum der Deutschen in Bessarabien 1918 – 1940. Hannover, 1996.

Robert Kienzle: Artur Kräenbring. In Heimatkalender 1994 Jahrbuch, 45 Jahrg., Hannover, 1994.

Emil Seitz: Ein Leben im Dienste seiner Landsleute. In Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der ev.-luth. Kirche und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarabien (8), 38. Jg., Hannover, 1983.

Olga Unterseher: Jugendverein „Freundschaft“.In Heimatkalender/Jahrbuch 1994, Hannover.

Stefanie Wolter: NS-Einfluss auf die Deutschen in Bessarabien. Stuttgart 2013.

Traueranzeige, Zum Tode von Artur Kräenbring. In Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der ev.-luth. Kirche und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarabien (4), 48. Jg., Hannover, 1993.

Ereignisse

1915 – 1917
Privatunterricht bei seinem Vater
1917 – 1925
Knabengymnasium in Tarutino, Abitur
1932
Lehrerreifeprüfung an der Wernerschule
Ab 1925
Lehrer in Sofijewka
Ab 1926
Lehrer in Neu-Sarata, dort Gründer eines Jugend- u. Kirchenchores
2 Jahre
Verwaltungsbeamter an der Prätura in Tarutino
Ab 02.01.1927
Zweiter Vorsitzender (später 1. Vorsitzender) des Jugendvereins „Freundschaft“ in Tarutino u. in diesem Verein Leiter eines Chores
Militärdienst
1930 – 1934
Lehrer und Küster in Alexandrowka
Okt. 1932
Lehrer- u. Küsterprüfung in Sarata
1932 – 1933
Eintritt in die „Selbsthilfe“
01.03.1934 – 1940
Sekretär des ev.-luth. Bezirkskonsistoriums für Bessarabien in Tarutino
1934 – 1936
Kreisobmann/Geschäftsführer vom Kreis Tarutino
Gründer des bessarabiendeutschen Bildarchivs
Ab 1936
Leiter der Bildstelle des Deutschen Gaurates
Sommer 1940
Sicherstellung des Archivs mit Familienbüchern, Geburts- u. Sterbebüchern
Nach 1940
Leiter des Reichssippenamts in Bromberg
03.08.1944 – 25.09.1944
Aufenthalt im Reservelazarett Bad Wildungen; seine Einheit: SS Nachr. E. Abt. Stamm Kp. Nürnberg
Ab 1945
Wohnort Hankensbüttel bei Gifhorn
01.11.1945 – 1948
Lehrer an der Volksschule Emmen