Veröffentlichungen
Im Mitteilungsblatt, Heimatkalender, Bessarabischer Beobachter (BesB), Deutsches Volksblatt (DV)
Sonstiges
Klavier spielen
Literatur
Artur Kräenbring: Ein Leben für die Gemeinschaft. In: Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der ev.-luth. Kirche und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarbien (12), 34. Jg., Hannover, 1979.
Cornelia Scharb: Tradition im Wandel. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien, 2007.
Hugo Schneider: Richard Baumgärtner (1909 – 1981). In: Heimatkalender der Bessarabiendeutschen 1983, Hannover.
Emil Seitz: In memoriam Richard Baumgärtner +. In: Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der ev.-luth. Kirche und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarbien (17), 36. Jg., Hannover, 1981.
Stefanie Wolter: NS-Einfluss auf die Deutschen in Bessarabien. Stuttgart 2013.
Traueranzeige. In: Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der ev.-luth. Kirche und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarbien (16), 36. Jg., Hannover, 1981.
Ereignisse
Volksschule in Seimeny
Wernerschule in Sarata
Abschluss mit 1. Lehrerprüfung
Dazwischen: Militärdienst im rumän. Heer in der Offiziersschule Bacäu, Leutnant d. R.
Erste Lehrerstelle in Alisowka (Halle)
Lehrer in Neu-Elft
Mitglied im deutschen Volksrat
Berufung zum Bezirksschulaufseher für die ev.-luth. Volksschulen in Bessarabien durch das Bezirkskonsistorium
- Von der Gauleitung mit der NS-Erfassung der deutschen Lehrer Bessarabiens beauftragt (BArch R 57/52)
- 1939 Erarbeitung der Grundlagen für die Organisation der 67 genehmigten deutschen Volksschulen (Kirchenschulen) mit A. Kräenbring
Mitglied der Selbsthilfe in Bessarabien
- Ab 1938 Schriftleitung der Beilage „Schule und Erziehung“ des Deutschen Volksblatts DV
- Ab 1938 Beschaffung eines Schulungsbriefes für die NS-Lehrerschaft (BArch R 57/52)
- „Der Davidstern sei das Gegenstück des Hakenkreuzes, des Siegeszeichens der alten Germanen und das Wahrzeichen des Antisemitismus, führte Lehrer Richard Baumgärtner, der spätere Bezirksschulaufseher, aus. Er tat sich mit einigen dezidiert aggressiven, antijüdischen Artikeln hervor, identifizierte jüdisch mit materialistisch, marxistisch, international und las die „Protokolle der Weisen von Zion“ als authentische Quelle für die angeblich angestrebte Weltherrschaft der Juden. In einer primitiven dichotomen Aufteilung projizierte er alles Schlechte, Kritikwürdige auf das Judentum und schrieb alles Gute, Erstrebenswerte dem Deutschtum zu.“ (Schlarb: Tradition. S. 233)