Verschwundene Umsiedler
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Verschwundene Umsiedler

Verschwundene Umsiedler -
Gedenkstätte der „Verschwundenen Umsiedler“ im Erdgeschoss des Heimathauses in Stuttgart
Bild: Pia Schlechter

Bei der Umsiedlung der Deutschen aus Bessarabien im Herbst 1940 gab es auch Sondertransporte für Kranke und Hilfsbedürftige. Viele von ihnen kamen niemals bei ihren Familien an. Erst Jahrzehnte später wurde durch historische Forschung aufgedeckt, dass diese „verschwundenen Umsiedler“ schon kurz darauf in Heil- und Pflegeanstalten zu Tode gekommen waren.

Für die bessarabiendeutschen Opfer der NS-Euthanasie wurde im Jahr 2016 im Haus der Bessarabiendeutschen in Stuttgart eine Gedenkstätte eingerichtet. Ein jährlicher Gedenktag erinnert an den Beginn der Umsiedlung mit einem Krankentransport aus dem Alexander-Asyl in Sarata am 25. September 1940.


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