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Gedenktag der Verschwundenen Umsiedler

Veranstaltungsdaten

Titel: Gedenktag der Verschwundenen Umsiedler

Zeitraum: 18. September 2026, 14:00 – 17:00 Uhr

Kontakt

Name: Geschäftsstelle

Telefon: 0711 44 00 77-0

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Einladungsflyer zur Veranstaltung

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Veranstaltungsort

Adresse:

Heimathaus in Stuttgart
Florianstraße 17, 70188 Stuttgart

Programm

14:00 Begrüßung

Bundesvorsitzende Brigitte Bornemann

14:10 Andacht an der Gedenkstätte

mit feierlicher Enthüllung der

neu gestalteten Infotafel

Pfarrerin Andrea Aippersbach

14:40 Grußworte

MDGin Anne-Katrin Leukhardt, Ministerium für

Ländlichen Raum Baden-Württemberg

Werner Carlhoff, Deutsch-Baltische Ges. und

Landmannschaft Weichsel-Warthe

15:00 Fachvortrag

NS-Krankenmorde im Stuttgarter Umland

Dr. Hartmut Knopp

15:45 Fallstudien

Opfergruppen der „Verschwundenen Umsiedler“

Brigitte Bornemann

16:15 Kaffeetafel

Zeit für Gespräche

Führung in der Dauerausstellung des

Heimatmuseums

Olaf Schulze, Dr. Hartmut Knopp

Musikalische Begleitung

Oliver Dermann, Klavier; Birgit Maier-Dermann, Querflöte

10 Jahre Gedenkstätte der Verschwundenen Umsiedler

Die Umsiedlung der Bessarabiendeutschen aus ihrer alten Heimat am Schwarzen Meer ging im Herbst 1940 in wenigen Wochen über die Bühne. Den Beginn markiert ein Krankentransport des Alexander-Asyls in Sarata am 25. September 1940. Die Wochenschauen berichteten über die generalstabsmäßig geplante SS-Aktion „Heim ins Reich“. Verschwiegen und verschleiert wurde dagegen der Verbleib der im Zuge der Umsiedlung von ihren Familien getrennten Alten, Kranken und Behinderten, die in Krankenanstalten verbracht wurden und dort kurz darauf zu Tode kamen. Erst Jahrzehnte später wurde das Schicksal dieser „Verschwundenen“ durch wissenschaftliche Forschung aufgedeckt und der Zusammenhang mit der nationalsozialistischen „Euthanasie“, der planvollen Tötung vermeintlich „lebensunwerten Lebens“, belegt.

Zur Erinnerung an die Verschwundenen Umsiedler wurde 2016 im Haus der Bessarabiendeutschen eine Gedenkstätte eingerichtet. 2018 kam eine Tafel mit 207 Namen von Personen hinzu, die nachweislich Opfer der NS-Euthanasie geworden sind. Zum 10jährigen Jubiläum im Jahr 2026 erneuern wir die Infotafel der Gedenkstätte.