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Delegiertenarbeitstagung 2012 in Bad Sachsa

Linde Daum · 06. August 2026
Gruppenbild der teilnehmenden Delegierten
Gruppenbild der teilnehmenden Delegierten

Die Tagung der Delegierten in Bad Sachsa am 23. und 24. Juni 2012 fand zum Thema „Strategie für den Bessarabiendeutschen Verein e.V.“ statt. Das Strategiepapier wurde bereits im „Blättle“ April 2012 veröffentlicht. Nun galt es, die vom Strategieausschuss erarbeiteten Strategiepunkte zu differenzieren und mit ‚Leben zu füllen‘.

Der Einladung von Erika Wiener, stellvertretende Bundesvorsitzende, waren 24 Delegierte sowie unser Bundesvorsitzender Günther Vossler gefolgt.

Nach der Begrüßung durch Erika Wiener und einer, für alle Delegierte sehr informativen Vorstellungsrunde, ging es sehr schnell in die aktive Arbeitsphase. Das Einführungsreferat zum Thema hielt Günther Vossler.

Mit den Fragen: „Was haben wir?“ „Was brauchen wir?" „Welche Prioritäten setzen wir?“ erarbeiteten wir die einzelnen Strategiepunkte

Punkt 1 – Informationszentrum wurde von Günther Vossler eingeleitet. In Kleingruppen wurden dann die Schwerpunkte: 

  • Informationszentrum
  • Heimatmuseum
  • Familienforschung
  • Studienreisen

diskutiert, auf Wandzeitungen festgehalten und im Plenum vorgestellt.

Punkt 2. Herkunft und kulturelle Prägung wurde auch von Günther Vossler übernommen. Die Schwerpunkte: 

  • Veranstaltungen und Tagungen 
  • Regionaltreffen, Bundestreffen
  • Familiengeschichten
  • Forschungsvorhaben, wissenschaftliche Forschungen

wurden ebenfalls in Kleingruppen diskutiert und die Ergebnisse im Plenum vorgestellt.

Den Punkt 3. Völkerverständigung erläuterte Arnulf Baum, Ehrenbundesvorsitzender, Es ging um die Schwerpunkte: 

  • Besuche, Gegenbesuche
  • Touristische Initiativen
  • Partnerschaften
  • Humanitäre Hilfen

Für den Punkt 4. Öffentlichkeitsarbeit erklärte sich Norbert Brost, Mitglied im Fachausschuss „Strategische Kommission“ bereit, die Einleitung zu übernehmen. Hier ging es um die Themen: 

  • Mitgliederpflege
  • Gewinnung neuer Mitglieder
  • Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
  • Medien

Bei diesem Punkt war das ‚Herz aller Teilnehmer voll und der Mund ging über‘. Es wurde sehr rege diskutiert und dabei wurden viele Ideen entwickelt, wie Internetauftritt, facebook, youtube, newsletter, und, und, und. „Keine Angst, das können wir alle erlernen“.

Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass die Mitglieder das „wichtigste Gut“ unseres Vereins sind. Die Verbindung zu allen Mitgliedern und die stärkere Einbeziehung der Mitglieder in alle Vorhaben muss deshalb intensiv betrieben werden. Das kann über verschiedene Arten erfolgen und ist sicher in jeder Region anders.

Viel wurde in unserem Verein schon erreicht. Der neue Internetauftritt ist gut gelungen .Und die Arbeit der Fachausschüsse macht sich in allen Bereichen positiv bemerkbar.

Dr. Horst Eckert beim Vortrag

Dr. Horst Eckert beim Vortrag

Dr. Horst Eckert, Mitglied im Fachausschuss „Historische Kommission“, hielt einen Kurzvortrag zum „Memorandum zur bessarabiendeutschen Geschichte der Dreißigerjahre“. Wieder einmal verstand es Dr. Eckert, die Hörer für das nicht einfache Thema zu interessieren und sie durch seine Vortragskunst zu ‚fesseln‘.

Am Sonntagmorgen hielt Pastor Arnulf Baumann die Morgenandacht, die im Zeichen des Tages „Johannes der Täufer“ stand.

Durch ihn erhielten wir nach dem arbeitsreichen Wochenende auch den Reisesegen.

An dieser Stelle sei ganz herzlich Erika Wiener gedankt, die es immer wieder versteht, Arbeitstagungen mit interessanten und für den Verein wichtige Themen zu organisieren.

Ein herzliches Dankeschön auch an Arnulf Baumann, der unsere Begegnungen mit Ruhe und Sachverstand begleitete. Nicht zuletzt ein Dank an Günther Vossler. Sein Engagement ist enorm.

Am Ende der Tagung waren sich alle einig: „Wir sind auf einem guten Weg. Unser Verein lebt und braucht jeden von uns.“ (Ich denke natürlich auch gern an die guten Gespräche bei einem Gläschen Wein)