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Übersicht über die Inhaltsverzeichnisse der Jahrbücher der Dobrudschadeutschen von 1956 - 1977


: Biografien

Kindheit ohne Heimat
Artikelnummer: 1557
Autor: Braun, Dr. Eduard

12.80 €

Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten.

Der Artikel ist vorrätig.
 

 

Buchvorstellung

"Kindheit ohne Heimat"

– neu im Buchverkauf des Bessarabiendeutschen Vereins –

 

Die bewegendste Lektüre schreibt das Leben. Das trifft auch auf das Buch "Kindheit ohne Heimat" zu. Dr. Eduard Braun hält seine schwere Kindheit und frühe Jugend in diesem 143-seitigen Band fest.

1933 wird der Autor in Hannowka/Bessarabien in eine arme, verschuldete Familie hineingeboren. Die ein Jahr danach verwitwete Mutter muss das Leben mit ihren 8 Kindern allein meistern. Die unbarmherzige Härte seiner Mutter, die der Autor von klein auf ertragen muss, sucht er mit dem eigenen schweren Schicksal der Mutter zu entschuldigen. Der Lichtblick im Leben des kleinen Eduard, als die Mutter 1938 wieder heiratet und die Kinder einen liebevollen Vater bekommen, dauert nur kurze Zeit, da er während der Umsiedlungszeit schwer erkrankt und die meiste Zeit bis zu seinem Tod im Jahr 1945 in Heilanstalten verbringt.

Der Autor erzählt von der Zeit in wechselnden Umsiedlungslagern in Sachsen und vom ungeregelten Leben der Kinder ohne Schulunterricht. Die versprochene neue Heimat soll die Familie mit 20 anderen bessarabiendeutschen Familien im Distrikt Lublin finden, wo für damalige Verhältnisse ein friedliches Miteinander mit den zurückgebliebenen polnischen Familien herrscht. Die Mutter ist nun bei der Bewirtschaftung ihres zugeteilten Hofes auf polnische Helfer und ihre drei jüngsten Söhne angewiesen, da die älteren schon verheiratet bzw. bei der Wehrmacht sind.

Der Autor erzählt über die vielen Begebenheiten im Kinderalltag mit polnischen Spielkameraden und über die schulischen Schwierigkeiten, die die Umsiedlerkinder zu bestehen haben. Auf Vorschlag eines Lehrers schickt ihn die Mutter auf eine Internatsschule, 200 km südlich von Zamość, die gleichzeitig als Kinderlandverschickungs-Lager fungiert. Durch die vielen Einzelheiten, die Eduard Braun aus dieser Zeit erzählt, erhält der Leser Einblick in die Erziehung bei der Hitlerjugend, die trotz des oft peinigenden Drills bei den Kindern und Jugendlichen durch die erlebte Gemeinschaft auch Begeisterung hervorruft.

Durch die herannahende Front müssen die Lehrer mit den Schulkindern, die nicht zu ihren Eltern heimkehren können, den Ort der Schule mehrere Male verlegen. Der letzte Aufenthalt Anfang 1945 ist in Südböhmen. Ende April 1945 bereiten sich die Lehrer mit ihren Schülern auf die Flucht in Richtung Bayern vor.

Der 12jährige Flüchtlingsjunge durchlebt nach Kriegsende mehrere Stationen, wird von den verschiedenen Familien gut behandelt, muss aber oft hart in der Landwirtschaft mitarbeiten. Durch den DRK-Suchdienst erfährt seine Familie seinen Aufenthaltsort und nach mehr als drei Jahren kehrt er wieder in den "Schoß" seiner Familie zurück.

Aber lesen Sie selbst die ergreifenden Erinnerungen des Autors an seine "Kindheit ohne Heimat".

 

Das Buch "Kindheit ohne Heimat" von Eduard Braun, 14 x 21 cm, 143 Seiten, kann zum Preis von 12,80 € zzgl. Versandkosten beim Bessarabiendeutschen Verein in 70188 Stuttgart, Florianstr. 17, per Post, Telefon (0711-440077-0) oder E-Mail (verein@bessarabien.de) bestellt werden.

 

 

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Florianstraße 17
70188 Stuttgart


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